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Ein starkes Zeichen ist nötig!

Heute vor zwanzig Jahren wurde in Italien ein Antimafia-Gesetz geschaffen, das die Beschlagnahme kriminellen Eigentums und die Wiederverwendung für soziale Zwecke ermöglichte. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, …

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Evro

Ist der Einzug aller 500-Euro-Noten ein Mittel gegen illegitime Finanzströme?

Der Vorschlag, 500­-Euro-­Scheine aus dem Zahlungsverkehr zu ziehen, taucht immer wieder in öffentlichen Debatten auf. Großbritannien – obwohl nicht Mitglied der Währungsunion – war 2010 das erste Land, das die Ausgabe der Scheine in Wechselstuben verbot. Nun fordert das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) die Europäische Zentralbank (EZB) auf, die 500­-Euro-­Scheine abzuschaffen, da sie ein nützliches Mittel für Kriminelle sind, Schwarzgeld zu schmuggeln. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Länder wie Deutschland und die Niederlande, in denen die Bezahlung mit Bargeld weiterhin bevorzugt und der elektronischen Bezahlung skeptisch gegenüber gestanden wird. Was sind also die Hauptargumente für ein Verbot der lila Scheine?

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Korruption in Deutschland – lange unterschätzt

Jedes Jahr veröffentlicht Transparency International seinen Korruptionswahrnehmungsindex CPI. Darin schätzt die Organisation auf der Basis von Expertengesprächen, wie stark einzelne Länder von Korruption betroffen sind. Transparency International wurde 1193 in Berlin gegründet, ist inzwischen aber weltweit tätig. Deutschland landet für das Jahr 2015 auf dem zehnten Platz der Statistik. Transparency International hat für das Land eine Verbesserung erkannt, dementsprechend ist Deutschland im Ranking im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze gestiegen. Doch der Blick auf die Statistik täuscht: Deutschland muss in Sachen Korruptionsbekämpfung noch viel tun.

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„Bestechung wird jetzt ganz anders wahrgenommen“

Korruption rückte in den vergangenen Jahren verstärkt ins Rampenlicht und ist auch für die Forschung ein Thema. Ein großes Verbundprojekt mit dem Titel Risikomanagement der Korruption stellt wichtige Fragen zu dem komplexen Thema. Mehrere Universitäten sind daran beteiligt. Wir sprachen mit Dr. Stephan Thiel von der Arbeitsgruppe der Universität Halle.

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Korruption hat Konjunktur

“Korruption hat Konjunktur” hieß es schon vor mehr als zehn Jahren. Heute gehen Schätzungen von einem volkswirtschaftlichen Schaden in Deutschland alleine von bis zu 250 Mrd. Euro aus. Aber nicht nur Deutschland werden große Nachteile aus korruptem Handeln bescheinigt. Veröffentlichungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) zeigen, dass die erfassten Schäden in der Europäischen Union vor allem in Verbindung mit öffentlichen Auftragsvergaben in der Summe bei ca. 120 Mrd. Euro liegen sollen. Dabei ist Korruption ein weltweites Phänomen, das sowohl Industrienationen, als auch Entwicklungsländer betrifft. Der Schaden in Entwicklungsländern ist in diesem Zusammenhang kaum zu überschätzen, denn selbst in Anbetracht ihrer vergleichsweise kleinen volkswirtschaftlichen Gesamtleistung entfallen nach Schätzungen bis zu 750 Milliarden Euro Schäden auf diese Länder. 

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Die Mafia, Wirtschaft und Gesellschaft

Das ist der Titel der Konferenz, die am Dienstag, den 2. Februar an der Freien Universität von Berlin stattfand, gefördert von mafianeindanke und  in Zusammenarbeit mit dem Italienzentrum und dem Lektorat für Italienisch. Das Thema „Mafia, Wirtschaft und Gesellschaft“, zog viele Studierende, aber auch ProfessorInnen und Externe an, sodass die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt war.

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Projekt „Visiterre“

Seit diesem Jahr ist Mafia? Nein, Danke! e.V. ein Partner des Projekts „Visiterre“. Wir suchen in Deutschland Interessierte, die sich vor Ort in Kampanien mit der Geschichte der Camorra und der Antimafia-Bewegung auseinandersetzen möchten. Visiterre engagiert sich für einen Sanften Tourismus und lässt die Reisenden vor Ort ein Teil der Antimafia-Bewegung sein. Nun besteht diese Möglichkeit auch für Reisende aus Deutschland.

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Nando Dalla Chiesa

Wie wird die Mafia im Film dargestellt und was sagt uns das? – ein Seminar

Bereits zum zweiten Mal in Folge war das Institut für Romanistik der Humboldt-Universität zu Berlin Gastgeber eines Seminars desmailänder Professors Nando Dalla Chiesa. Dalla Chiesa, früher Staatssekretär im Kultusministerium und Senator, lehrt an der Università degli Studi Soziologie mit einem Schwerpunkt auf Organisierte Kriminalität.

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Paterniti Tutti gli uomini del generale

Vorstellung “Tutti gli Uomini del Generale“

In der überaus gut besuchten Buchhandlung Mondolibro hat die italienische Schriftstellerin Fabiola Paterniti am Mittwoch, den 10. Februar ihr neues Buch „Tutti gli Uomini del Generale“ (alle Männer des Generals) vorgestellt. In Begleitung von dem Professor Nando dalla Chiesa, dem sehr viel an diesem Buch liegt, hat sie von ihren Beweggründen und der Einzigartigkeit des Buches erzählt.

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