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Warum eine Autobombe in Berlin die Politik wachrütteln sollte

Am Morgen explodiert mitten im Berufsverkehr in Berlin ein Auto – wegen einer Bombe. Getötet wird ein 43 Jahre alter Mann, der für die Polizei kein Unbekannter war. Der Mann war in der Vergangenheit bereits wegen Falschgeld und Drogenhandel aufgefallen, seit 2008 verzeichnete die Polizei jedoch keine Delikte mehr.

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Die Stunde der Patinnen - von Mathilde Schwabeneder

„Ohne Frauen würde die Mafia gar nicht bestehen“

Mathilde Schwabeneder hat sich durch Aktenstapel gekämpft, hat Gespräche mit Inhaftierten geführt, um herauszufinden, was die Rolle von Frauen in der Mafia heute ist. Ihre Recherchen sind in dem spannenden Buch mit dem Titel „Die Stunde der Patinnen“ nachzulesen. Auf Einladung von mafianeindanke e.V. hat sie es zum Weltfrauentag in Berlin vorgestellt. Wir haben mit ihr über ihre Arbeit gesprochen.

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Buchcover Gioacchino Criaco Schwarze Seelen

Anime nere (Schwarze Seelen) – ein Roman von Giocachhino Criaco

Es ist der erste Roman von Giocacchino Criaco, geboren in Africo, einem kleinen Dorf im kalabrischen Gebirge Aspromonte. Lange hat die deutschsprachige Ausgabe auf sich warten lassen. Acht Jahre nach der Veröffentlichung der Originalausgabe (2008) und zwei Jahre nach Erscheinen des gleichnamigen Films (2014), gibt es nun endlich eine deutsche Ausgabe von Anime nere, sie trägt den Titel „Schwarze Seelen“.

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Neue Bestell-Runde Zitrusfrüchte – Kooperative „Albero del Paradiso”

Uns erreichte ein Aufruf, den wir gerne weitergeben:
Hallo zusammen!

Vor der Sommerpause gibt es noch einmal die Gelegenheit Orangen, Nüsse, Pasta, Olivenöl und andere Produkte der Kooperative “Albero del Paradiso” aus Sizilien zu bestellen — für eine geplante Lieferung in den Weltraum (Ratiborstr. 4 in Kreuzberg) um den 1. Juni herum.

Die Saison der Zitrusfrüchte neigt sich dem Ende, wie ihr an dem relativ schmalen Angebot erkennen könnt. Neu auf der Liste sind dafür diverse Pistazienprodukte der frisch gegründeten Genossenschaft von diversen Erzeuger*innen in Bronte. Mehr dazu unter https://www.pistaciaetna.bio (auf Italienisch und Englisch; die Sprachversion auf Deutsche folgt).

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Liberabild klein

Ein starkes Zeichen ist nötig!

Heute vor zwanzig Jahren wurde in Italien ein Antimafia-Gesetz geschaffen, das die Beschlagnahme kriminellen Eigentums und die Wiederverwendung für soziale Zwecke ermöglichte. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, …

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Evro

Ist der Einzug aller 500-Euro-Noten ein Mittel gegen illegitime Finanzströme?

Der Vorschlag, 500­-Euro-­Scheine aus dem Zahlungsverkehr zu ziehen, taucht immer wieder in öffentlichen Debatten auf. Großbritannien – obwohl nicht Mitglied der Währungsunion – war 2010 das erste Land, das die Ausgabe der Scheine in Wechselstuben verbot. Nun fordert das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) die Europäische Zentralbank (EZB) auf, die 500­-Euro-­Scheine abzuschaffen, da sie ein nützliches Mittel für Kriminelle sind, Schwarzgeld zu schmuggeln. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Länder wie Deutschland und die Niederlande, in denen die Bezahlung mit Bargeld weiterhin bevorzugt und der elektronischen Bezahlung skeptisch gegenüber gestanden wird. Was sind also die Hauptargumente für ein Verbot der lila Scheine?

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Korruption in Deutschland – lange unterschätzt

Jedes Jahr veröffentlicht Transparency International seinen Korruptionswahrnehmungsindex CPI. Darin schätzt die Organisation auf der Basis von Expertengesprächen, wie stark einzelne Länder von Korruption betroffen sind. Transparency International wurde 1193 in Berlin gegründet, ist inzwischen aber weltweit tätig. Deutschland landet für das Jahr 2015 auf dem zehnten Platz der Statistik. Transparency International hat für das Land eine Verbesserung erkannt, dementsprechend ist Deutschland im Ranking im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze gestiegen. Doch der Blick auf die Statistik täuscht: Deutschland muss in Sachen Korruptionsbekämpfung noch viel tun.

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„Bestechung wird jetzt ganz anders wahrgenommen“

Korruption rückte in den vergangenen Jahren verstärkt ins Rampenlicht und ist auch für die Forschung ein Thema. Ein großes Verbundprojekt mit dem Titel Risikomanagement der Korruption stellt wichtige Fragen zu dem komplexen Thema. Mehrere Universitäten sind daran beteiligt. Wir sprachen mit Dr. Stephan Thiel von der Arbeitsgruppe der Universität Halle.

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Korruption hat Konjunktur

“Korruption hat Konjunktur” hieß es schon vor mehr als zehn Jahren. Heute gehen Schätzungen von einem volkswirtschaftlichen Schaden in Deutschland alleine von bis zu 250 Mrd. Euro aus. Aber nicht nur Deutschland werden große Nachteile aus korruptem Handeln bescheinigt. Veröffentlichungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) zeigen, dass die erfassten Schäden in der Europäischen Union vor allem in Verbindung mit öffentlichen Auftragsvergaben in der Summe bei ca. 120 Mrd. Euro liegen sollen. Dabei ist Korruption ein weltweites Phänomen, das sowohl Industrienationen, als auch Entwicklungsländer betrifft. Der Schaden in Entwicklungsländern ist in diesem Zusammenhang kaum zu überschätzen, denn selbst in Anbetracht ihrer vergleichsweise kleinen volkswirtschaftlichen Gesamtleistung entfallen nach Schätzungen bis zu 750 Milliarden Euro Schäden auf diese Länder. 

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Die Mafia, Wirtschaft und Gesellschaft

Das ist der Titel der Konferenz, die am Dienstag, den 2. Februar an der Freien Universität von Berlin stattfand, gefördert von mafianeindanke und  in Zusammenarbeit mit dem Italienzentrum und dem Lektorat für Italienisch. Das Thema „Mafia, Wirtschaft und Gesellschaft“, zog viele Studierende, aber auch ProfessorInnen und Externe an, sodass die Aula bis auf den letzten Platz gefüllt war.

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