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Forschungsprojekt untersucht erstmals Korruption bei kleinen und mittleren Privatunternehmen

Bis Ende 2017 wird Mafia? Nein, Danke! e.V. Partner des EU-Projektes „The Private Corruption Barometer (PCB) – Drafting and piloting a model for a comparative business victimization survey on political corruption in the EU“ sein.  Zusammen mit dem Forscherteam von eCrime der Universität Trento, Italien, dem Zentrum für Demokratieforschung in Sofia, Bulgarien und der Universität Juan Carlos in Madrid, Spanien werden wir zur Entwicklung eines Indikators beitragen, der die Wahrnehmung von Korruption in kleinen Unternehmen erfassen soll.

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Am 24. April haben wir im Kino Babylon den Film “In un altro paese” vorgestellt

Nach der Vorführung des Films, der über die Geschichte der Cosa Nostra berichtet, ausgehend von den Anschlägen auf die Richter Falcone und Borsellino, hatten wir eine Diskussion mit unserer Ehrenvorsitzenden Laura Garavini, als Parlamentarin für den PD im italienischen Parlament und Mitglied der Antimafia-Kommission, und via Skype mit dem Regisseur Marco Turco.

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Die Europäische Direktive über die Beschlagnahme und Einziehung: Kann sie im Kampf gegen organisierte Kriminalität helfen?

Die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität stellt einen komplexen Prozess dar, der nicht nur die polizeiliche Verfolgung und Zerschlagung krimineller Vereinigungen beinhaltet, sondern auch sicherstellen muss, dass Gewinne aus kriminellen Handlungen dieser Organisationen beschlagnahmt werden. Der Genetzgeber muss dafür sorgen, dass es Kriminellen nicht möglich ist, über ihre illegalen Gewinne frei zu verfügen. Nichtsdestotrotz ist “Unschuldig bis zum Beweis der Schuld” eines der Grundprinzipien eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens, was nur in einigen europäischen Staaten und dort nur in einigen Fällen aufgehoben wurde (in Strafverfahren in denen die Beweislastumkehr gilt) und die Europäische Union hat ihre Mitglieder darüber hinaus auf eine gemeinsame Linie verpflichtet. Arbeiten an einer Direktive begannen 2012 und die Schlussfassung wurde 2014 vorgestellt (“Richtlinie 2014/42/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. April 2014 über die Sicherstellung und Einziehung von Tatwerkzeugen und Erträgen aus Straftaten in der Europäischen Union”). Dieses Dokument ergänzt das Vorgehen der Europäischen Union gegen die Organisierte Kriminalität in den nächsten Jahren.

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Häftlinge werden zu Schauspielerinnen

Es ist kurz vor acht am vierten März.  Auf den nur spärlich beleuchteten Gängen der Mailänder Universität huschen einige Gestalten in Richtung Audimax. Sie sind die wenigen, die das Glück haben jetzt einem einzigartigen Event beiwohnen zu dürfen. Einige der Strafgefangenen des Frauengefängnisses von Vigevano werden heute Abend ein Stück aufführen. Ein Projekt, bei welchem jede von ihnen Momente ihrer Vergangenheit freilegt. Es handelt sich um Geschichten bei denen die Mafia eine klare Rolle spielt, zumal die Frauen alle aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit der organisierten Kriminalität verurteilt worden sind. Jede erzählt die Geschichte einer der anwesenden Genossinnen, das Publikum wird über die Identität der jeweils wahren Protagonistin im Dunkeln gelassen.

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Panama Papers: auch die Mafia ist dabei

Panama: Am dritten April haben die Journalisten der Organisation Icji erneut die Scheinwerfer auf das gerichtet, was NGOs und Experten bereits seit langem anprangern: Die Existenz einer sozialen Schicht von Mächtigen auf der ganzen Welt, die ihr Vermögen vor Steuern schützen, welche sie selbst eingeführt haben. Die von den Panama Papers ausgelöste Empörungswelle ist jedoch enorm. Islands Premier Gunnlaugsson musste zurücktreten und die Verwicklung des britischen Premierminister Cameron könnte Auswirkungen auf den Brexit haben.

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35 000 Menschen demonstrieren in Messina gegen die Mafia

Wer zum Gedenktag für die unschuldigen Opfer der Mafia reist, muss gute Nerven haben. Alljährlich zum 21. März, dem Frühlingsanfang, organisiert die italienische Antimafia-Organisation Libera die Veranstaltung, bei der Angehörige von Mafia-Opfern zusammenkommen und Unterstützung erfahren. Libera, eine Partnerorganisation von Mafia? Nein, Danke! e.V., entstand ursprünglich als Dachorganisation und Interessenvertretung für Kooperativen, die in Italien auf von der Mafia beschlagnahmten Grundstücken arbeiten; der Verein hat mit einer gewaltigen Unterschriftensammlung das zugrundeliegende Gesetz zur Beschlagnahme erst auf den Weg gebracht. Heute baut Libera International ein weltumspannendes Netz aus Antimafia- und anderen Organisationen auf, die sich gegen die Organisierte Kriminalität stellen. Und so waren auch Gruppen aus Mexiko, Bolivien, Tunesien und Argentinien bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung vertreten.

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21. März – Tag zum Gedenken der unschuldigen Opfer der Mafia

Der erste Frühlingstag ist für das Antimafia-Netz der Tag zum Gedenken der unschuldigen Opfer der Mafia. Seit 1996 treffen sich Vereine, Schule und Bürger um sich mit den Verwandten der Opfer zu verbrüdern und um in der Erinnerung an sie das Engagement für Legalität und Gerechtigkeit zu erneuern.

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