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Häftlinge werden zu Schauspielerinnen

Es ist kurz vor acht am vierten März.  Auf den nur spärlich beleuchteten Gängen der Mailänder Universität huschen einige Gestalten in Richtung Audimax. Sie sind die wenigen, die das Glück haben jetzt einem einzigartigen Event beiwohnen zu dürfen. Einige der Strafgefangenen des Frauengefängnisses von Vigevano werden heute Abend ein Stück aufführen. Ein Projekt, bei welchem jede von ihnen Momente ihrer Vergangenheit freilegt. Es handelt sich um Geschichten bei denen die Mafia eine klare Rolle spielt, zumal die Frauen alle aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit der organisierten Kriminalität verurteilt worden sind. Jede erzählt die Geschichte einer der anwesenden Genossinnen, das Publikum wird über die Identität der jeweils wahren Protagonistin im Dunkeln gelassen.

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Panama Papers: auch die Mafia ist dabei

Panama: Am dritten April haben die Journalisten der Organisation Icji erneut die Scheinwerfer auf das gerichtet, was NGOs und Experten bereits seit langem anprangern: Die Existenz einer sozialen Schicht von Mächtigen auf der ganzen Welt, die ihr Vermögen vor Steuern schützen, welche sie selbst eingeführt haben. Die von den Panama Papers ausgelöste Empörungswelle ist jedoch enorm. Islands Premier Gunnlaugsson musste zurücktreten und die Verwicklung des britischen Premierminister Cameron könnte Auswirkungen auf den Brexit haben.

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35 000 Menschen demonstrieren in Messina gegen die Mafia

Wer zum Gedenktag für die unschuldigen Opfer der Mafia reist, muss gute Nerven haben. Alljährlich zum 21. März, dem Frühlingsanfang, organisiert die italienische Antimafia-Organisation Libera die Veranstaltung, bei der Angehörige von Mafia-Opfern zusammenkommen und Unterstützung erfahren. Libera, eine Partnerorganisation von Mafia? Nein, Danke! e.V., entstand ursprünglich als Dachorganisation und Interessenvertretung für Kooperativen, die in Italien auf von der Mafia beschlagnahmten Grundstücken arbeiten; der Verein hat mit einer gewaltigen Unterschriftensammlung das zugrundeliegende Gesetz zur Beschlagnahme erst auf den Weg gebracht. Heute baut Libera International ein weltumspannendes Netz aus Antimafia- und anderen Organisationen auf, die sich gegen die Organisierte Kriminalität stellen. Und so waren auch Gruppen aus Mexiko, Bolivien, Tunesien und Argentinien bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung vertreten.

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21. März – Tag zum Gedenken der unschuldigen Opfer der Mafia

Der erste Frühlingstag ist für das Antimafia-Netz der Tag zum Gedenken der unschuldigen Opfer der Mafia. Seit 1996 treffen sich Vereine, Schule und Bürger um sich mit den Verwandten der Opfer zu verbrüdern und um in der Erinnerung an sie das Engagement für Legalität und Gerechtigkeit zu erneuern.

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Gemeinsam schaffen wir es!

In Baden-Württemberg haben sich schon vor vielen Jahren eine Vielzahl von verschiedener Mafia-Clans niedergelassen: im Norden bildet Mannheim einen Schwerpunkt, im Süden das Bodenseegebiet, im Zentrum die Metropolregion um Stuttgart, aber auch die übrigen Gebiete sind leider nicht mafiafrei. Längst haben sich die Gruppen festgesetzt, verwurzelt. Immer wieder kam es neben Drogenhandel auch zu schwerwiegenden Kapitaldelikten wie Morden und Mordversuchen im „Ländle“.

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Warum eine Autobombe in Berlin die Politik wachrütteln sollte

Am Morgen explodiert mitten im Berufsverkehr in Berlin ein Auto – wegen einer Bombe. Getötet wird ein 43 Jahre alter Mann, der für die Polizei kein Unbekannter war. Der Mann war in der Vergangenheit bereits wegen Falschgeld und Drogenhandel aufgefallen, seit 2008 verzeichnete die Polizei jedoch keine Delikte mehr.

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Die Stunde der Patinnen - von Mathilde Schwabeneder

„Ohne Frauen würde die Mafia gar nicht bestehen“

Mathilde Schwabeneder hat sich durch Aktenstapel gekämpft, hat Gespräche mit Inhaftierten geführt, um herauszufinden, was die Rolle von Frauen in der Mafia heute ist. Ihre Recherchen sind in dem spannenden Buch mit dem Titel „Die Stunde der Patinnen“ nachzulesen. Auf Einladung von mafianeindanke e.V. hat sie es zum Weltfrauentag in Berlin vorgestellt. Wir haben mit ihr über ihre Arbeit gesprochen.

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Buchcover Gioacchino Criaco Schwarze Seelen

Anime nere (Schwarze Seelen) – ein Roman von Giocachhino Criaco

Es ist der erste Roman von Giocacchino Criaco, geboren in Africo, einem kleinen Dorf im kalabrischen Gebirge Aspromonte. Lange hat die deutschsprachige Ausgabe auf sich warten lassen. Acht Jahre nach der Veröffentlichung der Originalausgabe (2008) und zwei Jahre nach Erscheinen des gleichnamigen Films (2014), gibt es nun endlich eine deutsche Ausgabe von Anime nere, sie trägt den Titel „Schwarze Seelen“.

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Neue Bestell-Runde Zitrusfrüchte – Kooperative „Albero del Paradiso”

Uns erreichte ein Aufruf, den wir gerne weitergeben:
Hallo zusammen!

Vor der Sommerpause gibt es noch einmal die Gelegenheit Orangen, Nüsse, Pasta, Olivenöl und andere Produkte der Kooperative “Albero del Paradiso” aus Sizilien zu bestellen — für eine geplante Lieferung in den Weltraum (Ratiborstr. 4 in Kreuzberg) um den 1. Juni herum.

Die Saison der Zitrusfrüchte neigt sich dem Ende, wie ihr an dem relativ schmalen Angebot erkennen könnt. Neu auf der Liste sind dafür diverse Pistazienprodukte der frisch gegründeten Genossenschaft von diversen Erzeuger*innen in Bronte. Mehr dazu unter https://www.pistaciaetna.bio (auf Italienisch und Englisch; die Sprachversion auf Deutsche folgt).

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