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Projekt „Visiterre“

Seit diesem Jahr ist Mafia? Nein, Danke! e.V. ein Partner des Projekts „Visiterre“. Wir suchen in Deutschland Interessierte, die sich vor Ort in Kampanien mit der Geschichte der Camorra und der Antimafia-Bewegung auseinandersetzen möchten. Visiterre engagiert sich für einen Sanften Tourismus und lässt die Reisenden vor Ort ein Teil der Antimafia-Bewegung sein. Nun besteht diese Möglichkeit auch für Reisende aus Deutschland.

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Nando Dalla Chiesa

Wie wird die Mafia im Film dargestellt und was sagt uns das? – ein Seminar

Bereits zum zweiten Mal in Folge war das Institut für Romanistik der Humboldt-Universität zu Berlin Gastgeber eines Seminars desmailänder Professors Nando Dalla Chiesa. Dalla Chiesa, früher Staatssekretär im Kultusministerium und Senator, lehrt an der Università degli Studi Soziologie mit einem Schwerpunkt auf Organisierte Kriminalität.

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Paterniti Tutti gli uomini del generale

Vorstellung “Tutti gli Uomini del Generale“

In der überaus gut besuchten Buchhandlung Mondolibro hat die italienische Schriftstellerin Fabiola Paterniti am Mittwoch, den 10. Februar ihr neues Buch „Tutti gli Uomini del Generale“ (alle Männer des Generals) vorgestellt. In Begleitung von dem Professor Nando dalla Chiesa, dem sehr viel an diesem Buch liegt, hat sie von ihren Beweggründen und der Einzigartigkeit des Buches erzählt.

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Dubiose Geschäfte kosten Deutsche Bank viel Geld

Die vergangenen Jahre waren kein Zuckerschlecken für die Deutsche Bank, obwohl sie eines der leistungsstärksten und weltweit bekanntesten Geldinstitute ist. Im Mai 2015 schrieb das Manager Magazin, dass die Bank verdächtigt wird, russische Kunden bei Geldwäsche-Transaktionen geholfen zu haben. Die fragliche Summe beläuft sich auf 6 Millionen Dollar. Und als ob das allein nicht genügen würde, hielt man für wahrscheinlich, dass einige dieser Transaktionen für höhere russische Politiker erfolgten, die nach der Annexion der Krim mit Sanktionen belegt worden waren (die zuletzt bis zum ersten Trimester des Jahres 2016 verlängert wurden). Dabei ist diese Sache offenbar nur eine Spitze des Eisbergs von Problemen der Deutschen Bank.

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Europäische Woche für den Kampf gegen die organisierte Kriminalität in Brüssel

Die Europäische Kommission entwickelt sich zu einem wichtigen Akteur im Kampf gegen die Mafia und die organisierte Kriminalität in Europa. Direktiven aus Brüssel setzen wichtige Akzente gegen Geldwäsche, und auch das europäische Parlament bringt die Sache voran. So hat der CRIM-Ausschuss mit einem umfangreichen Abschlussbericht den Finger in verschiedene Wunden gelegt, die in Europa in Bezug auf die organisierte Kriminalität aufklaffen. Unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments widmete sich im November die „Europäische Woche für den Kampf gegen die organisierte Kriminalität“ dem Thema. Unsere Partnerorganisation Cultura Contro Camorra war unter den Organisatoren, Mafia? Nein, Danke! e.V. war mit mehreren Gästen vertreten. Hier nun ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltungen.

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EU will verstärkt gegen Umsatzsteuerbetrug vorgehen

Die Europäische Kommission will künftig sogenannte Umsatzsteuerkarusselle stärker bekämpfen. Bekannt geworden wurde die Masche vor allem in Verbindung mit dem Handel von CO2-Emissionszertifikaten (diese sind inzwischen nicht mehr umsatzsteuerpflichtig, so dass diese Masche eingedämmt werden konnte). Praktiziert wird diese Betrugsmethode allerdings auch mit Handyteilen, Telefonkapazitäten, Rohstoffen und anderen materiellen und immateriellen Produkten. Dabei erstatten die Finanzämter Umsatzsteuer zurück, die in Wirklichkeit gar nicht gezahlt worden ist. Bezogen auf die EU geht man hier von einem Schaden von mehreren Milliarden Euro(! ) aus.

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Wie organisiert man erfolgreich die Antimafia-Arbeit?

Zwanzig Jahre besteht Libera, die italienische Antimafia-Organisation inzwischen – da kann man durchaus mal etwas verändern. Deswegen hat die Gruppe ein Projekt organisiert, das Anfang Dezember seinen Abschluss mit einem zweitägigen Workshop in Neapel fand. “Innovazione Libera” also Innovation Libera, soll die Grundlage für die Weiterentwicklung von “Libera Associazioni, Nomi e Numeri contro le mafie” legen. Die Leitfrage dabei war, wie man in Zukunft erfolgreich die Antimafia-Arbeit organisieren kann.

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Die Antimafia-Karawane machte Halt in Berlin

Die Carovana Internazionale Antimafie ist, so ihre Selbstbeschreibung, eine “große reisende Werkstatt, national und international, die das Territorium sozial animiert”. Am Abend des 15 Oktober kam diese Werkstatt nach Berlin, direkt aus Mulhouse, wo sie zuvor Halt gemacht hatte – etwas müde, aber zufrieden mit dem bisher Geleisteten.

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