Die Festa della Legalità 2014 unter dem Titel „Gemeinsam das Gute tun“


Die Mafia ist nicht das, was man sich gemeinhin darunter vorstellt, Männer im schwarzen Anzug mit Sonnenbrillen und einer Pistole unter dem edlen Sakko. Nein, sie ist ein Abbild der Gesellschaft, allerdings in ihrer kriminellen Ausprägung. Sie besteht aus Verbrechern mit Blut an den Händen und Unternehmern mit scheinbar weißer Weste, aus Mächtigen und Mitläufern. Aus korrupten Politikern, Soldaten, Bankiers, Rechtsanwälten, Hausfrauen, Kleinganoven, sogar aus Spezialisten für Kapitalinvestments und Investoren für erneuerbare Energien. Sie agiert international, und sie passt sich schnell an wandelnde Gegebenheiten an.

Wir haben daher unsere Veranstaltungsreihe in diesem Jahr mit „Gemeinsam das Gute tun“ überschrieben. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass man die Mafia nur dann bekämpfen kann, wenn man große Allianzen gegen sie schmiedet. Gerade daher ist der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität auf europäischer Ebene so wichtig. Und die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass das richtige Vorgehen die Mafia empfindlich schwächen kann. Etwa die Einführung des Kronzeugenprogramms in Italien oder die radikale Abschöpfung krimineller Gewinne und Vermögen.

Schon seit seiner Gründung im Jahr 2007 setzt sich der Berliner Verein Mafia? Nein Danke! für eine breite Front gegen die Organisierte Kriminalität ein – auf politischer, kultureller und zivilgesellschaftlicher Ebene, in den Medien und mit Veranstaltungen.

Für diese Arbeit sind wir als gemeinnützig anerkannt und auf Spenden angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns, herzlichen Dank: IBAN DE48 1007 0024 0348 3575 00,


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