Wie die Mafia-Kultur in den Alltag der Menschen drängt


Eine Pizzeria in Südkalabrien versucht, ihre Klientel mit Methoden fern des Gewöhnlichen zu locken: Wenn ein Kunde eine Pizza mit Mozzarella, scharfer Salami und Birnen essen möchte, ist er oder sie gezwungen,  eine so genannte „Pizza ’ndrangheta“ zu bestellen.

Einige Kunden machten ihrem Ärger darüber Luft, dass sich so die mafiabezogene Thematik in den Alltag drängt. Nicht zum ersten Mal werden solche Proteste laut gegen vielleicht auch unbewusste Versuche, das Image von Gruppen der Organisierten Kriminalität. In den vergangenen Jahren wehrten sich in Italien viele Menschen gegen Pizzerien im Ausland, die eine „Pizza Al Capone“ oder eine „Pizza Mafioso“ servierten. Im Übrigen macht auch Deutschland hier keine Ausnahme: Es gibt einen Bringdienst namens Mafia-Pizzaservice sowie verschiedene Lokale mit anstößigem Namen.