Es ist ein schillernder Fall: Ein schwerreicher Gastwirt mit mehreren edlen Restaurants verschwindet vom einen Tag auf den anderen. Die Familie wartet einige Tage ab, erst dann meldet sie den Mann als vermisst. In der Presse wird reichlich über den Fall berichtet, zugleich recherchieren Journalistinnen und Journalisten zu den Geschäften des Gastwirts. Er habe wohl vorgehabt, ins Diamantengeschäft einzusteigen, eine Reise nach Afrika diente wohl diesem Zweck (und nicht nur dem, eine Schule zu besuchen, die der Gastwirt wohltätig unterstützen wollte). Über Santo Sabatino, 55 Jahre alt, wird in der Folge immer mehr bekannt: Er habe exzessiv Drogen konsumiert, seine Familienverhältnisse werden dargestellt, selbst Reisen werden recherchiert und mit wem er sie unternahm und wohin. Dass er vorhatte eine Banklizenz in einem afrikanischen Staat zu kaufen. Dass er Sizilianern Geld gab. Er soll Kontakt zu Mafiosi unterhalten haben. „Wurde Sabatino von der Mafia beseitigt?“, fragt der Express – was angesichts der Zurückhaltung deutscher Medien, selbst hochgradig mafiaverdächtige Personen nicht mit der Mafia in Verbindung zu bringen, durchaus überraschend ist. Jedenfalls werden die Ermittlungen nicht als ein Vermisstenfall geführt, sondern von der Mordkommission. Ein weiteres Indiz dafür, dass ein Mafia-Hintergrund nicht unwahrscheinlich ist. Die Polizei dementiert die Verbindungen zur Mafia nicht, bestätigt sie aber auch nicht.
Über entscheidende Hinweise nach der Sendung ist noch nichts bekannt geworden. Hier geht es zur Sendung in der ZDF-Mediathek.
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Mafianeindanke fordert von den Bundesländern und den zuständigen Landgerichten die Schließung der Umsetzungslücken bei Aufsichtsdichte und Aufsichtsqualität sowie eine vollständige Umsetzung der EU-Geldwäscherichtlinie in diesem Aufsichtssektor.
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mafianeindanke gewinnt startsocial Stipendium
Als frisch ausgezeichnete Stipendiaten freuen wir uns sehr, Teil des startsocial-Jahrgangs 2025/26 zu sein. Startsocial ist ein gemeinnütziger Wettbewerb, der jährlich 100 Beratungsstipendien an ehrenamtliche Initiativen in ganz Deutschland vergibt. Ziel ist es, soziales Engagement zu stärken, Organisationen weiterzuentwickeln und ihnen durch professionelle Beratung, Wissenstransfer und Vernetzung neue Perspektiven zu eröffnen.
Immobilientransaktionsregister JETZT
Der Gesetzgeber darf sich keinen weiteren Aufschub bei der Schaffung eines Immobilientransaktionsregisters nach Art. 18 des Gesetzesentwurfs eines Finanzkriminalitätsbekämpfungsgesetzes (BT-Drs. 20/9648) leisten.


