„Eine Pizza gegen die Mafia“: Aktion zum 21. März

Antimafia

Konkrete Unterstützung für die Antimafia-Bewegung – die noch dazu gut schmeckt: Dieses Jahr am 21. März findet anlässlich des Gedenktags für die unschuldigen Opfern aller Mafias die Aktion „Eine Pizza gegen die Mafia“ statt. In teilnehmenden Restaurants in ganz Deutschland kann man am 21. März 2023 essen gehen und spendet dabei pro Pizza (oder anderem festgelegten Gericht) einen Euro an die italienische Antimafia-Organisation „Libera“. Erdacht und organisiert wird diese Aktion von mafianeindanke.

Derzeit sind unsere Mitglieder in ganz Deutschland unterwegs, um möglichst viele Lokale für die Teilnahme an der Aktion zu gewinnen! Sobald die Namen der teilnehmenden Pizzerien, Restaurants, Cafés oder Eisdielen feststehen, werden wir sie hier veröffentlichen.

  • Das erste teilnehmende Lokal ist die Trattoria Muntagnola in Berlin! Wir freuen uns, dass unser Freund Pino dabei ist – lasst es euch die liebevoll zubereiteten Spezialitäten aus der süditalienischen Basilicata bei ihm schmecken!
  • Mit dabei sind auch unsere Freund:innen von der Cento Passi Bar in Berlin! Für jede verkaufte Caponata werden dort am 21. März 2€ an Libera gespendet. Schaut vorbei!

Sind Sie selbst Inhaber:in eines italienischen Lokals in Deutschland und würden gerne bei der Aktion „Eine Pizza gegen die Mafia“ mitmachen? Dann kontaktieren Sie uns unter team AT mafianeindanke.de.


Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Aktion finden Sie hier:

Was Ist das Ziel Der Aktion?

Mit „Eine Pizza gegen die Mafia“ sollen folgende Ziele erreicht werden:
1) Der 21. März als jährlicher Gedenktag an die unschuldigen Opfer der Mafia wird einer breiten deutschen Öffentlichkeit bekannt gemacht
2) Im Rahmen allgemeiner Aufklärungsarbeit wird bezüglich der Gefahr der Mafia in Deutschland sensibilisiert sowie Vorurteile (wie z.B., dass alle Pizzerien mafiös wären) ausgeräumt.

Wieviel soll gespendet werden?

Teilnehmende Gastronom:innen spenden für jede Pizza, die am Dienstag, 21. März 2023, verkauft wird, einen Euro für wohltätige Zwecke. Sollte ein Lokal keine Pizzen verkaufen, kann auch ein anderes typisches italienisches Symbolgericht oder einfach jedes verkaufte Essen als Referenz genommen werden.

An wen soll gespendet werden?

Empfänger der Spenden ist Libera, der größte italienische Antimafia-Verein, der seit 1995 die Zivilgesellschaft im Kampf gegen die organisierte Kriminalität fördert und wichtige politische Arbeit leistet. Mehr Info dazu unter www.libera.it .

Wie werden die Spenden abgewickelt?

An sich ist jedes Lokal selbst für die Abwicklung der Spenden verantwortlich und angehalten, dies auch zu dokumentieren. Spenden aus Deutschland an italienische Organisationen sind vor allerdings allem hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit etwas komplizierter. Eine einfache Alternative ist, das Geld zuerst an mafianeindanke zu spenden – was die Absetzbarkeit garantiert – und mafianeindanke überweist das Geld dann in der Folge an Libera, was wir gerne nachweisen.

Welche Restaurants können teilnehmen?

Teilnehmen können alle Restaurants in Deutschland, die klar als italienisch zu identifizieren sind. Die Herkunft der Betreiber:innen spielt dabei keine Rolle.

Was bringt die Aktion den Restaurants?

Grundsätzlich ist die Teilnahme an einer Spendenaktion mit keiner Gegenleistung verbunden. Für die teilnehmenden Restaurants ergeben sich aber fast automatisch diverse Vorteile. Ein Faktor ist die Verbesserung der Wahrnehmung bei den Kund:innen als Unternehmen mit hoher sozialer Verantwortung und ohne Mafia-Einfluss. Des Weiteren bietet mafianeindanke an, über die eigenen Social-Media-Kanäle die Teilnahme des Restaurants zu kommunizieren sowie das Restaurant in einer Teilnehmerinnenliste zu veröffentlichen.

Wie genau soll die Aktion am 21. März ablaufen?

Am 21. März stellen die Gastronom:innen auf den Tischen in ihrem Lokal Flyer auf, die die Kund:innen über die Spendenaktion und den Hintergrund informieren. Die Anzahl der während des Tages verkauften Pizzen/Speisen wird erfasst, die Gesamtanzahl festgestellt und in der Folge der Gesamtbetrag gespendet.

Woher bekommen die Restaurants die Flyer?

Mafianeindanke hat einen Standardflyer gestaltet und kann je nach der Region, in der sich das Restaurant befindet, eine Anzahl von Flyern drucken und dem teilnehmenden Restaurant zur Verfügung stellen. Das Restaurant kann die Flyer aber auch gerne selbst drucken. In Ausnahmefällen kann es auch sein, dass mafianeindanke aus logistischen Gründen diese Aufgabe nicht immer erfüllen kann. Details können mit mafianeindanke geklärt werden.

Können die Restaurants die Flyer selbst anpassen (z.B. ihr Logo hinzufügen)?

Grundsätzlich ist das möglich, sollte es für das Restaurant ein wichtiges Kriterium sein. Voraussetzung ist aber, dass der Inhalt des Flyers (Text, QR-Codes) unberührt bleibt. Auch hier empfiehlt es sich, Details mit mafianeindanke zu klären.

Was ist der Gedenktag für die unschuldigen Opfer der Mafia?

Der Gedenktag für die unschuldigen Opfer der Mafia wird jedes Jahr vor allem in Italien am 21. März gefeiert und soll an die von der Mafia ausgehende Gefahr sowie die zahlreichen unschuldigen Opfer erinnern, die die Mafias gefordert haben.

Wer ist mafianeindanke?

mafianeindanke e.V. ist der einzige deutsche Verein, der sich explizit auf OK-Probleme fokussiert und sich für eine freie Gesellschaft ohne Mafia und Organisierte Kriminalität (OK) engagiert. Mafianeindanke ist seit 2009 als gemeinnützig eingetragen und hat mehr als 100 Mitglieder in ganz Deutschland.

An wen kann ich mich bei Rückfragen wenden?

An team AT mafianeindanke.de.
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