Im kalabrischen Locri und in 4000 anderen Orten in ganz Europa wird am 21. März der unschuldigen Opfer der Mafia gedacht – erstmals auch in Berlin


Am 21. März finden sich seit vielen Jahren in wechselnden Städten in Italien Zehntausende Menschen zusammen, um der unschuldigen Opfer der Mafia zu gedenken. Ein Demonstrationszug mit Schülerinnen und Schülern, Studierenden, aber auch Menschen aus allen Bevölkerungsschichten bewegt sich dann durch die Innenstadt, meist angeführt von Angehörigen von Menschen, die von der Mafia getötet worden waren, obwohl sie nichts Böses getan haben, etwa ein Händler von Landmaschinen in Kalabrien, der das von einem Boss gewünschte Maschinenöl nicht besorgen konnte. Organisiert wird die Veranstaltung von den Organisationen Libera und Avviso Pubblico gemeinsam mit dem italienischen Fernsehsender RAI.

In diesem Jahr findet die Gedenkveranstaltung zum 22. Mal statt, und zwar auf der zentralen Piazza von Locri in Kalabrien, einem schwer von der ’ndrangheta kontaminierten Ort. Zeitgleich wird an 4000 anderen Orten der Opfer gedacht, darunter auch Berlin, andere europäische Städte und auch Gemeinden in Lateinamerika. Hier wirkt das Netzwerk Alas als Organisator. Fester Bestandteil der Gedenkveranstaltung ist es, die Liste der mehr als tausend Namen vorzulesen. Zum ersten Mal sind darunter auch die Namen deutscher Mafiaopfer. Die Namen werden zudem eingeordnet. Mafia? Nein, Danke! wird erstmals ebenfalls zugeschaltet sein, und zwar aus dem Herzen von Berlin – angemeldet ist der Platz vor dem Brandenburger Tor.

Die Wahl der Region um Locri ist kein Zufall: die Locride genannte Gegend leidet seit vielen Jahren unter der aufdringlichen und kontinuierlichen Präsenz der “ndrangheta. Die Gedenkveranstaltung des21. März zu beherbergen bedeutet auch, ein starkes Signal und eine Botschaft der Hoffnung und des Wunschs nach Veränderung auszusenden: „orte der Hoffnung, Zeugnis der Schönheit“ lautet daher auch das Leitmotiv des Tages. Zugleich soll die Wahl der deutschen Hauptstadt als Ort der ersten Gedenkveranstaltung in Deutschland in diesem Rahmen zeigen, dass der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität eine Aufgabe für alle Deutschen ist, in Ost und West, Nord und Süd.

Hinzu kommt die Nachricht vom 14. Februar: der Justizausschuss des italienischen Parlaments hat sich für den Vorschlag ausgesprochen, den 21. März zu einem offiziellen Gedenktag für die Opfer der Mafia zu machen. Auch die Wahl auf den 21. März war ein symbolischer Akt: Es ist der Frühlingsanfang und damit sinnbildlich für das Entstehen von etwas Neuem, für ein Wiedererwachsen. Als nächstes muss das italienische Parlament nun über den Vorschlag des Justizausschusses abstimmen. Eine Entscheidung wird ind en nächsten Wochen erwartet.

Neben dem Festschreiben eines offiziellen Gedenktages, der die Frucht von jahrelangen Bemühungen der Zivilgesellschaft ist, sieht das Gesetz auch vor, die Schulen miteinzubinden. Die Schulen des Landes sind danach angehalten, Initiativen auf den Weg zu bringen, die für die historische, institutionelle und soziale Bedeutung des Kampfes gegen die Mafia und die Rolle der Erinnerung sensibilisieren. Den italienischen Senat hat das Gesetz bereits passiert.

Seminare an der FU Berlin: aus Turin, Mafiaforschung im Ausland


Am 6. und 7. Februar waren die Wissenschaftler Joselle Dagnes, Davide Donatiello, e Luca Storti des Forschungslaboratorium über die organisierte Kriminalität “Laboratorio di Analisi e Ricerca sulla Criminalità Organizzata (LARCO)” der Turiner Universität “Università degli Studi di Torino” Gäste im Italienzentrum der Freien Universität Berlin.

Der Morgen des ersten Seminartages war mit dem Titel “Die Mafia in den ursprünglichen Gebieten und nationalen und internationalen Expansionsgebieten” überschrieben. Die drei Wissenschaftler richteten die Aufmerksamkeit des Publikums auf die Expansion der italienischen Mafias ins Ausland und auf die Dynamiken, die diesen Bewegungen zugrunde liegen. Das Seminar hat die situationsbezogenen Faktoren und die Agenturen, die die Mafias dazu bringen sich zu bewegen und in neue Märkte zu investieren, beleuchtet. Außerdem vermittelte das Seminar Kontextfaktoren und Agenturen, die die Banden bewegen, in neue Märkte zu investieren sowie über die Gründe, die dazu führen, dass bestimmte nicht-traditionelle Gebiete gewählt werden und die Integration in politische und gesellschaftliche Mechanismen der neuen Umgebung erleichtert wird.

Das Seminar am Dienstag mit dem Titel “Mafia – Politik – Wirtschaft: Handel – Abkommen – Absprache” fokussierte die Verflechtung zwischen des organisierten Verbrechens und der politischen und wirtschaftlichen Welt, vor allem in Norditalien. Es wurden zwei Fallstudien über die kleinen Gemeinden Desio (Lombardei) und Leiní (Piemont) vorgestellt, die die Dynamik der Korruption, die in „unerwarteten“ Gebieten stattfand, erläuterten.

Die Wissenschaftler hoben die anfängliche Bedeutung des Bausektors für die ‘Ndrangheta hervor, wie z. B. die Ausweitung von Aktivitäten, die es den cosche erlaubten, erhebliche Gewinne zu erwirtschaften und soziale Netzwerke zu schaffen. Insbesondere haben die Forscher herausgefunden, dass die cosche rechtswidrige Praktiken anwenden oder auf gerade stattgefundene oder bereits normalisierte Korruptionen im System zurückgreifen, um hauptsächlich die Infiltration in die lokale Politik und Wirtschaft zu begünstigen.

Eine Tagung in Berlin zum Aufbau einer europaweiten Antimafia-Bewegung


In immer stärkerem Maße agieren die italienischen Mafia-Organisationen über Staatsgrenzen hinweg, international, global sogar. Sie zeigen dabei eine erstaunliche Fertigkeit, auch auf unbekanntem Terrain zu expandieren. Aus diesem Grund ist das Voranbringen einer gemeinsamen, europaweiten Antimafia-Bewegung von größter Bedeutung und eine aktuelle Erfordernis. Um an einer europäischen Antimafia-Agenda zu arbeiten, gab es Anfang Februar ein Treffen verschiedener Antimafia-Organisationen in Berlin, die mit dem italienischen Netzwerk Libera zusammenarbeiten. Zwei Tage dauerte die Fortbildung, bei der es vor allem um (Fort-)Bildungsmaßnahmen im Antimafia-Bereich ging.

Zu dem Treffen kam auch der bekannte Priester Don Luigi Ciotti, Gründer der Gruppo Abele, einer Hilfsorganisation für Drogenabhängige und andere Bedürftige, sowie von Libera, dessen Präsident Ciotti bis heute ist. In seiner Eröffnungsansprache erinnerte er an die Worte des Priesters Don Luigi Sturzo, der schon im Jahr 1900 bemerkte, dass die Mafia zwar die Füße in Sizilien haben mag, den Kopf aber, vielleicht, in Rom, und wie sie „immer stärker und gewaltsamer sich gen Norden ausgebreitet habe, bis über die Alpen[…]“ . Heute klingen diese Sätze wie eine Prophezeiung, eine Prophezeiung allerdings, die von vielen aktuellen Ereignissen bestätigt worden ist.

Bei dem Treffen kamen viele Gruppen aus ganz Europa zusammen: Libera-Frankreich, Libera Brüssel, Libera Marseille und die Freunde von Libera aus der Schweiz, und natürlich Mafia? Nein, Danke!. Es wurden viele verschiedene Themen angesprochen. Am ersten Tag stand vor allem das Erinnern im Fokus alse in Mittel der sozialen Gerechtigkeit. Die italienische Antimafia-Organisation Libera ist vor allem bekannt dafür, dass ihre Mitgliedskooperativen von der Mafia beschlagnahmte Felder bewirtschaften. Tatsächlich aber wurde Libera auch durch den 21. März bekannt, in dem in Italien seit vielen Jahren den hunderten unschuldigen Mafia-Opfern gedacht wird. Die Referentin Rosanna Picoco von der entsprechenden Abteilung Libera Memoria berichtete über die Planungen für dieses Jahr und erklärte vor allem die grundsätzliche Bedeutung dieses Gedenkens. Ein weiterer wichtiger Sektor für Libera ist die Bildungsarbeit, vor allem mit Jugendlichen, aber nicht nur. Giuseppe Parente von Libera Educazione berichtete darüber, wie Libera-Freiwillige geschult werden, um an Schulen und Universitäten für die Antimafia werben. Auch Lehrer werden fortgebildet, um mit Aufklärung über die Mafia die Organisierte Kriminalität in Italien zu schwächen.

Ein hochrangiger Jurist eröffnete den zweiten Tag der Fortbildung: Antonio Balsamo, Präsident der ersten Kammer des Berufungsgerichts und der Abteilung für Präventivmaßnahmen vom Gericht in Caltanisetta. Balsamo hat schon als Richter in vielen verfahren gewirkt, die sich gegen die Mafia richteten, oftmals ging es dabei auch um Verstrickungen zwischen Politikern und Mafia-Clans. Er stellte die Instrumente vor, die in einem Rechtsstaat angewendet werden können, um die Organisierte Kriminalität zu bekämpfen und zeigte Mängel in den unterschiedlichen Rechtssystemen Europas auf, etwa die mangelnde Strafbarkeit der Mafia-Zugehörigkeit. Zugleich unterstrich Balsamo die Bedeutung der Zivilgesellschaft, sie müsse wachsam, aktiv und organisiert sein.

Im Anschluss daran sprach Sandro Mattioli, der Vorsitzende von Mafia? Nein, Danke!, über die mafiösen Umtriebe in Deutschland und wie schwierig es ist, deutlich zu machen, dass das Problem sich nicht auf die italienische Community begrenzt, sondern die gesamte deutsche Gesellschaft betrifft. Mattioli betonte dabei auch, dass es ohne die Strafbarkeit der Mafia-Zugehörigkeit nur schwer möglich ist, die Präsenzen der italienischen Banden außerhalb Italiens greifbar zu machen. Dem stimmten auch die Vertreter der anderen Antimafia-Organisationen zu. Sie berichteten reihum von ihren Erfahrungen.

Zum Abschluss der Tagung unterstrich Giulia Baruzzo Giulia Baruzzo von Libera International, dass der 21. März als Tag des Gedenkens an die unschuldigen Opfer der Mafia mehr und mehr zu einem internationalen Gedenktag wird. In diesem Jahr, im 22. Jahr seines Begehens, wird die Hauptveranstaltung in Locri, Kalabrien, stattfinden und zeitgleich in 4000 anderen Plätzen, in Italien wie im Ausland.

Touristen (und nicht nur) die Mafia erklären – Treffen mit Augusto Cavadi


Können wir gefahrlos kommen oder bringen die uns mitten auf der Straße um? – das ist die erste Frage, die Augusto Cavadi als Palermitaner von Freunden hört, die Sizilien besuchen möchten. Aufgrund dieses gravierenden Fehlverständnisses ist es dringend notwendig, Sizilienreisenden zu erklären, was die Mafia wirklich ist – fernab von Stereotypen und Legenden. Um einen Mythos zu dekonstruieren, der nicht nur dem Image der sizilianischen Insel, sondern auch dem Kampf gegen die Mafia schadet.

Cavadi berichtet uns, dass oft gerade die Sizilianer selbst die größten Touristen im eigenen Land sind: unwissend, was die Mafia betrifft – denn man spricht darüber einfach zu wenig. Und wenn, dann kaum auf wissenschaftlicher Basis.

Der berühmte Antimafia-Richter Giovanni Falcone erinnert in seinem letzten Interview, dass er nie „Mafia-Unterricht“ erhalten habe – weder in der Schule noch in der Universität. Jetzt aber nutzen Lehrerkollegen Cavadis dessen Buch als Lehrmaterial. Das Werk, das journalistischen (Cavadi ist Mitarbeiter bei der palermitanischen Ausgabe der Zeitung „La Repubblica“) mit didaktischem Stil mischt, benennt die gängigsten Fragen von Touristen über die Mafia und beantwortet sie.

Aber wenn Palermo nicht der Wilde Westen ist, was ist die sizilianische Mafia dann? Wenn nicht überall Blut und Gewalt herrscht – bedeutet das vielleicht sogar, dass das Problem gar nicht so groß ist? Im Gegenteil erklärt das Buch, dass es sich bei der Mafia um ein ungleich gefährlicheres Phänomen handelt – aufgrund der Fähigkeit derselben, sich Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anzupassen und mit diesen zu interagieren.

Und in Deutschland? Genau das Gleiche. Die scheinbare Unsichtbarkeit ist nicht Symptom von Abwesenheit oder Schwäche, sondern von Stärke. Je mächtiger die Mafia ist, desto weniger muss sie gewalttätig werden und aus ihrem Versteck treten. Cavadi hat keine Zweifel über die Präsenz der sizilianischen Mafia auch in Deutschland (und wir auch nicht): überall dort, wo sich die Möglichkeit zu Kontrolle und Bereicherung bietet, ist auch die Mafia.

Noch ein letzter Rat für bewusste Touristen:

besser für Dinge ein bisschen mehr bezahlen, als sofort beim günstigsten Angebot zuzugreifen. Es ist bekannt, dass die Mafia nach Wegen sucht, ihre illegalen Einnahmen zu waschen – und diese bevorzugt im Tourismussektor findet. Bei zu günstigen Preisen müssen also die Alarmglocken losgehen.

Wie erkennt man nun aber saubere Anbieter? Zum Beispiel, indem man sich ans Netzwerk Addiopizzo (http://www.addiopizzo.org) wendet. Addiopizzo vereint Vertreter verschiedenster Berufsgruppen, die sich weigern, der Mafia Schutzgeld zu zahlen. Auch hat Addiopizzo den Reiseveranstalter Addiopizzo Travel ins Leben gerufen, der nachhaltigen und verantwortungsbewussten Tourismus fördert.

Vernissage der Kampagne „Mafia-Stereotype in Deutschland“


Am 10.01.2017 haben wir mit der Ausstellung „Mafia-Stereotypen in Deutschland“ in der Landeszentrale für politische Bildung unsere Kampagne über die Stereotypen der Mafia in Deutschland abgeschlossen, welche im November 2016 begann. Die Ausstellung hat für ein großes mediales Interesse gesorgt und wurde im Radio und in Zeitungen thematisiert.

Ihr habt uns mit euren Ideen und Anregungen sehr geholfen, sodass das Event vor allem auch dank eurer großen Teilnahme und eurem Interesse ein voller Erfolg wurde.

Die vielen Fotos aus unserer Kampagne waren dabei der Ausgangspunkt für eine lebhafte Diskussion, welche das sowohl deutsche als auch italienische Publikum zum Nachdenken über die Präsenz mafiöser Stereotypen im Alltag und damit verbundener Gefahren gebracht hat. Die Repräsentation der Mafia als ein Element des Marketing fördert ein falsches Bild der Mafia. Dies hat Auswirkungen darauf, wie das Thema der Existenz der Mafia in Deutschland behandelt wird.

Kinokarten zu gewinnen


Im September war der Autor Carlo Bonini in Berlin Gast von Mafia? Nein, Danke!. Bonini ist mit Giancarlo De Cataldo Autor des Bestsellers Suburra,  ein Roman über die römische Mafia Capitale. In einer Preview zeigten wir auch die Verfilmung des Buches. Jetzt, am 26. Januar,  kommt der Film regulär in die Kinos. Aus diesem Anlass verlosen wir 3 x 2 Tickets, die in ganz Deutschland gültig sind. Schreiben Sie einfach bis zum 20. Januar eine Email an unsere Adresse mit dem Betreff Suburra.

Podiumsdiskussion Mafia? In Deutschland? organisiert von der Initiative „Gelebte Zivilcourage“


Die mit Mafia? Nein, Danke! e.V. befreundete Initiative Gelebte Zivilcourage weist mit Veranstaltungen in Stuttgart unermüdlich auf die Gefahren durch Mafia-Präsenzen in Deutschland hin. Entstanden nach einer Studienreise vor einigen Jahren nach Sizilien, engagieren sich Stuttgarter Lehrerinnen und Lehrer und Unterstützende seitdem für die länderübergreifende Antimafia-Bewegung.

Mafia? Nein danke! e.V. schätzt dieses Engagement sehr; gerade im besonders mafiös kontaminierten Südwesten Deutschlands ist es unverzichtbar, um Antikörper gegen die Mafia dort zu bilden. Umso erfreulicher war, dass die von „Gelebte Zivilcourage“ veranstaltete Podiumsdiskussion in der Stadtbücherei ausverkauft war: 300 Gäste, vor allem viele Schüler, hörten zwei Stunden lang interessiert zu und diskutierten mit dem Moderator Knut Krohn von der Stuttgarter Zeitung und den Diskutanten auf dem Podium.

HIER weiterlesen: Mafia? In Deutschland?

Kampagne „Mafia-Stereotype in Deutschland“


 

Es lauft unsere Kampagne, mit dem Ziel Mafia-Stereotype in Deutschland zu sammeln. So können Sie mitmachen: machen Sie Fotos von Restaurants, Geschäften, Menüs etc.  , die einen nicht angebrachten Bezug zum Thema Mafia herstellen und posten Sie diese auf dem Facebook-Event von Mafia? Nein, Danke! e.V.   (link).

Für jedes eingereichte Foto werden wir versuchen, uns mit dem „Autoren“ des Stereotyps in Verbindung zu setzten, um herauszufinden wieso er diesen speziellen Bezug gewählt hat und was der Name für ihn bedeutet. Die daraus erhaltenen Ergebnisse und alle gesammelten Fotos und möglicherweise andere Darstellungsformen werden dann in einer Ausstellung gezeigt, die im Anschluss an die Kampagne organisiert wird.

27.-28. Juni 2017: ZEHN JAHRE NACH DEN MAFIAMORDEN VON DUISBURG – EUROPA UND DER KAMPF GEGEN DIE ORGANISIERTE KRIMINALITÄT 


Erst ein drastisches Ereignis wie der Sechsfach-Mord von Duisburg vermochte es, Deutschland vor Augen zu führen, wie gefährlich die Mafia-Gruppierungen sind, die sich das Land schon lange als Heimat gesucht haben. Seit dem blutigen Kulminationspunkt der Blutfehde zweier Clans sind annähernd zehn Jahre vergangen. cheap nfl jerseys Dies ist Grund genug für uns, im kommenden Jahr in einer großen Antimafia-Konferenz zu fragen, was sich seitdem getan hat und was sich noch ändern muss. Wir wollen mit dieser Veranstaltung helfen, Politik, michael-kors-backpack-wallet Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität zu vernetzen. Zugleich machen wir uns selbst damit ein Geschenk: zum zehnjährigen Bestehen der Gruppe Mafia? Nein, Danke. 2017 nfl jerseys for sale best sellers

Ehrung für Libera-Gründer Don Luigi Ciotti


Don Luigi Ciotti erhält den Mietek-Pemper-Preis der Augsburger Universität. Der Preis ist nach Mieczyslaw (Mietek) Pemper benannt, der 2011 gestorben ist und Ehrenbürger von Augsburg ist. Pemper war im Konzentrationslager von Krakau-Płaszów in Polen inhaftiert und der Ex-Sekretär von Oskar Schindler, dem deutschen Industriellen, dem es gelang, während des Nationalsozialismus mehr als 1100 Juden vor der Vergasung zu retten; Steven Spielberg hat die Geschichte im Film „Schindlers Liste“ erzählt. Seit 2007 wird der Preis für Verdienste um die Versöhnung und die Völkerverständigung vergeben. NFL jerseys sale of Tom Brady Don Ciotti erhält den Preis als Gründer der  Organisation „Libera. Vereine, Namen und Zahlen gegen die Mafia“, ein bekanntes Netzwerk von Antimafia-Vereinen, das auch von Mafia? Nein, Danke! e.V. cheap ugg boots unterstützt wird.
Don Ciotti hat den Kampf gegen die Mafia zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Diese Entscheidung hat ihn, so ist in der Begründung für die Auszeichnung zu lesen, in Italien zu demjenigen Priester gemacht, dessen Leben am stärksten gefährdet ist. Die Feier der Preisverleihung findet am 20. Oktober im Rathaus von Augsburg statt. Wir begrüßen die Vergabe an Don Luigi Ciotti und beglückwünschen den Gründer unserer Partnerorganisation Libera dazu. monster beats sales