mafianeindanke mit Ausstiegs- und Loslösungsprogrammstudie bei Deutschem Präventionstag


mafianeindanke ist beim Deutschen Präventionstag im Rahmen der einer Posterpräsentation vertreten. Das nebenstehende Bild zeigt das Poster noch vor der Eröffnung. Diese Veranstaltung ist ein Branchentreffen für alle, die im Bereich der Kriminalprävention tätig sind, die größte Veranstaltung dieser Art in Europa. Dieses Treffen mit vielen hundert Teilnehmern findet dieses Jahr am 20. Und 21. Mai in Berlin im Hotel Estrel statt.

Mafianeindanke wird dabei über die Machbarkeitsstudie zu Ausstiegs- und Loslösungsprogrammen für den Bereich Clan-Kriminalität berichten, die der Verein derzeit erstellt, und den Konferenzteilnehmern Rede und Antwort stehen. Diese Studie ist allerdings noch nicht abgeschlossen, weshalb noch keine Ergebnisse verkündet werden können.

Worum geht es bei dieser Studie? Um eine Leerstelle, die aus unserer Sicht dringend besetzt werden sollte: Denn wer sich heute aus kriminellen Strukturen lösen möchte, steht oft vor Schwierigkeiten. Hilfsangebote gibt es wenige, Hilfe bekommt derzeit nur, wer gegen Familie und Freunde aussagt. Unabhängige Programme zur Loslösung sind aus unserer Sicht also wichtig. In anderen Ländern wie etwa Italien und Dänemark und Schweden existieren analoge Programme. Wir haben daher seit einiger Zeit darauf hingewirkt, dass Überlegungen angestellt werden, auch in Deutschland entsprechende Maßnahmen umzusetzen, unter anderem auch bei der Anhörung von mafianeindanke im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.

Nun haben wir uns an die Arbeit gemacht um herauszufinden, wie solche Programme hierzulande aussehen könnten und sprechen dafür mit vielen Expertinnen und Experten. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir hier wieder berichten. Die Grundlage für eine Einrichtung von Ausstiegsprogrammen ist jedenfalls schon einmal gelegt: Der Bezirk Neukölln, mit dem wir eng zusammenarbeiten, hat in der Zwischenzeit dazu einen positiven Beschluss gefasst. Zugleich tagte die neu eingerichtete Taskforce zu Ausstieg und Prävention das erste Mal.