Fachtag der Gewerkschaft der Polizei zur Organisierten Kriminalität mit mafianeindanke e.V.


Zwei Tage lang, am 12. und am 13. Oktober, beschäftigte sich eine von der Gewerkschaft der Polizei und mafianeindanke organisierte Konferenz in Berlin mit dem Kampf gegen die Organisierte Kriminalität. Etwa 80 Expertinnen und Experten von Polizei und Justiz sprachen dabei nicht nur über das kriminelle Geschehen in Deutschland, sondern auch über länderübergreifende Strukturen und vorherrschende Vorgehensweisen. Weitere Punkte waren der strukturelle Aufbau der italienischen Mafia, Geldwäsche, Korruption und die Finanzierung terroristischer Gruppen, die direkt mir den Aktivitäten krimineller Gruppen verbunden sind.


Mutmaßliche Mafia-Brandstiftung in Hanau


Es ist schwierig in Deutschland Aussagen darüber zu treffen, was die Mafia-Clans hier eigentlich tun. Selbst teilweise aufwändige Ermittlungen ergeben nicht immer Hinweise auf konkrete Tätigkeiten – auch, weil die Mafiaorganisationen sehr gut darin sind, ihre Geschäfte abzuschirmen und zudem inzwischen kleinere Delikte mit höherem Entdeckungsrisiko weitgehend meiden. Allerdings nicht immer, wie die Brandstiftung an dem wunderschönen, oben noch intakt abgebildeten Lokal zeigt.

Schutzgeld-Rebellion in Palermo


Bagheria ist eine Kommune wenige Kilometer im Osten von Palermo und wie andere Stadtteile ein Hotspot der Cosa Nostra. In der vergangenen Woche hat es die Gemeinde weltweit in die Schlagzeilen gebracht: weil sich Geschäftsleute der Stadt erstmals gegen die Mafia wehren, gegen Schutzgeld nämlich.

Schweiz: Thurgau-Zellen-Chefs verurteilt


Zwei Italiener mit Wohnsitz im Kanton Thurgau sind von einem Gericht in Reggio Calabria in Italien zu Haftstrafen von 12 und 14 Jahren Haft verurteilt worden. Sie waren in Frauenfeld Teil einer Zelle der kalabrischen Mafia-Organisation ‚Ndrangheta‘. Damit sind in einem jahrelangen Ermittlungsverfahren, das für Ärger zwischen schweizer und italienischen Behörden sorgte, die ersten Urteile gesprochen. Ob weitere hinzukommen, ist jedoch fraglich. 

Neue UN-Agenda 2030: UN will den Kampf gegen die Organisierte Kriminalität stärken


Am vergangenen Freitag, dem 25.September 2015, kamen in New York mehr als 150 Staats- und Regierungschefs zusammen, um über die Nachfolger der Millenium-Entwicklungsziele zu beschließen. Die sogenannte Agenda 2030 bildet ein Art Fahrplan für die kommenden 15 Jahre: 17 Ziele sind darin genannt, die erreicht werden sollen. Erfreulicherweise ist auch der Kampf gegen die Organisierte Kriminalität darin festgeschrieben. Im Ziel 16 zu Frieden, Recht und Governance werden die Reduzierung illegaler Finanz- und Waffenströme,  die Rückführung unterschlagener Vermögenswerte und die Bekämpfung aller Formen der OK als Vorgabe genannt. Die Politologin Judith Vorrath von der Stiftung Wissenschaft und Politik hat eine Analyse dazu verfasst.

Die Mafia spricht Deutsch: Das Eindringen des organisierten Verbrechens in die bayerische (und deutsche) Gesellschaft


Ziel der Veranstaltung in München ist es, die Aktivitäten der Italienischen Mafia in Deutschland (und besonders in Bayern) zu verdeutlichen. Dabei soll es auch um Geldwäsche gehen.

Die Aktivitäten und Verhaltensweisen der Mafia-Organisationen in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Zwar beherrschen die italienischen Verbrechersyndikate immer noch ihre klassischen Gewerbe wie Drogen- und Waffenhandel und Prostitution. Doch längst sind sie auch in anderen Branchen aktiv, die hohe Profite versprechen.

Eine wichtige Onlinepetition aus Italien


Wir von mafianeindanke e.V. arbeiten daran deutlich zu machen, dass die Mafia nicht cool ist, sondern zu ächtende Verbrecherbanden, die parasitär das Gemeinwesen ausnutzen, Land und Leute mit Giftmüll vergiften und zigtausende Menschen in die Misere reißen bzw. im Elend halten. Da bleibt für romantisch verbrämte popkulturelle kommerzielle Ausschlachtungen kein Platz. Wir wehren uns gegen jede Idealisierung der Mafia-Organisationen und unterstützen daher diese Initiative.

Europäischer Freiwilligendienst


We are selecting a new volunteer for the Europäische Freiwilligendienst here in Berlin, with Mafia? Nein danke! e.V. 

2017 nfl jerseys for sale best sellers „>The volunteer must be between 18 and 30 y.o. (German nationality not accepted) and will be enrolled in the project called: Confiscation and social-economy to face criminal economies for 12 months, starting in October 2015.

offer michael kros outlet „>Send us your application (CV and motivation letter) via email either in English, German or Italian.

Der Regisseur Fabio Mollo präsentiert seinen Film über die Omertà


Wie ist es, in einer Gegend zu leben, in der das Schweigen herrscht? Diese Frage hat Fabio Mollo beantwortet – auf seine Art, denn Fabio Mollo ist Regisseur. Geboren in Reggio Calabria,  Studium an der Filmhochschule in Rom, Autor eines Kurzfilmes, der auf vielen Festivals für Aufsehen sorgte. In einem beeindruckenden, dichten, poetischen und künstlerisch wertvollen Film erzählt er von der 17 Jahre alten Grazia, die das Schweigen bricht. Auf unsere Einladung hin diskutierte er im Anschluss an die Filmvorführung im Kino Babylon in Berlin-Mitte über sein Werk. Wie realitätsnah sein Film ist, zeigt auch das der erzwungene Verkauf von Haus und Ladenlokal von Grazias Vater in „Il Sud è niente“: die Geschichte hat ein wahres Vorbild. Auch Fabio Mollos Familie war gezwungen, ihr Haus zu verkaufen und umzuziehen.